Seit sieben Spieltagen steht die Eintracht konstant auf dem siebten Tabellenplatz. Nach dem Sieg gegen Bremen zu Beginn der Rückrunde konnte keine andere Mannschaft die Frankfurter von dieser Position verdrängen. Aber auch die Eintracht nutze ihre Chancen nicht, um Anschluss an die Topmannschaften zu halten oder sogar den direkten Konkurrenten Werder Bremen zu überholen. Mit etwas mehr Engagement im Spiel gegen Köln und fünf Minuten ohne Konzentrationsschwächen in Stuttgart könnte die Eintracht noch besser da stehen.
Das ist jedoch alles hypothetisch. Und auch vollkommen egal. Denn spätestens seit dem vergangenen Spieltag sind die Verhältnisse in der Liga wieder hergestellt. Die Bayern sind an der Spitze, Leverkusen ist auf dem besten Weg wieder Vizekusen zu werden und die ersten sechs der Tabelle scheinen die Plätze unter sich auszumachen. Die Zeit der Überraschungen ist vorbei. Mit derzeit 35 Punkten hat die Eintracht vier Punkte weniger als der Siebtplatzierte in der letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt (VfB Stuttgart).
Ich wage die These, dass die Frankfurter in den verbleibenden zehn Spielen mindestens 16 Punkte holen. Damit hätten sie am Ende 51 Punkte auf dem Konto. In der vergangenen Saison hätte das für einen achten Platz gelangt. Und auch diesmal scheint es wieder so zu sein. Heribert Bruchhagen hat einmal mehr Recht behalten. Die Liga ist zementiert. Aber der Zement beginnt zu bröckeln. Langsam. Aber sicher.