Michael Skibbe hat bei seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr gesagt, es sei sein Ziel, dass die Zuschauer und Fans im heimischen Waldstadion zukünftig unterhaltsamen und offensiven Fussball zu sehen bekommen. Heute, einen Tag nach dem fulminanten (und da sollte nicht mit Superlativen gegeizt werden!) Sieg gegen den Hamburger SV im DFB-Pokal, kann man voller Freude feststellen, dass Skibbe sein Versprechen gehalten hat.
Denn die Frankfurter Spieler zeigten sich über die gesamte Partie sehr lauffreudig und ließen den Ball kurz und schnell zwischen den eigenen Reihen rotieren. Der von Ausfällen geplagte Gast aus Hamburg hatte weder spielerisch noch körperlich der Eintracht etwas entgegenzusetzen. Die Eintracht zeigte eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung, sodass die Hamburger ihre individuelle Klasse nicht ausspielen konnten, auch wenn Petric der Frankfurter Abwehr zweimal keine Chance ließ. Am Ende ging die Eintracht als verdienter Sieger vom Platz und kann sich auf das Achtefinale, das am Sonntag ausgelost wird, freuen.
Ansonsten zeigte sich auf dem Spielfeld das Bild der vergangenen Wochen. Gekas ist momentan unersätzlich für die Eintracht, Caio kann (wenigstens?!) gut schießen und Köhler ist quasi auf jeder Position zu Hause. Bitterer Nachgeschmack ist der Ausfall von Alex Meier, der wohl einen Monat ausfallen wird. Es ist daher davon auszugehen, dass Michael Skibbe am nächsten Samstag gegen den FC St. Pauli die gleiche Mannschaft auf den Platz schicken wird, die von der zehnten bis zur 88. Spielminute gegen den HSV auf dem Platz stand. Auswärtssieg nicht ausgeschlossen.