Die Mannschaft der Stunde

Ich bekomme es nicht wieder los. Dieses breite Grinsen im Gesicht, wenn ich an den zurückliegenden Spieltag denke. Und dieses Grinsen wird noch breiter, wenn ich mir dann die aktuelle Tabelle anschaue. Und es ist mir auch total egal, ob das eine Momentaufnahme ist oder nicht. Und genauso ist es mir egal, dass die untere Region dieser Tabelle gerade mal drei Punkte entfernt ist. Denn es zählt nur das hier und jetzt. Und da steht die Eintracht mit einem Torverhältnis von +7 Toren auf dem fünften Platz!

Hinzu kommt, dass die Eintracht nicht nur erfolgreich spielt, sondern auch noch schön. Schön offensiv. Davon hat man vielleicht in der ersten Halbzeit gegen St. Pauli nicht viel gesehen, aber wer drei Tage vorher den Hamburger Sportverein mit 5:2 vom Platz fegt, dem darf dann auch mal die Luft ausgehen. Einer hatte jedoch noch eine ganze Menge Luft. Kein Wunder, sagt man ihm doch nach, dass er der bewegungsärmste Spieler auf dem Platz ist. Da er aber auch der effektivste ist, ist er in Frankfurt mittlerweile auch unter Synonymen wie Phantom oder Strafraumgespenst bekannt und führt nach dem zehnten Spieltag nicht unverdient die Wertung der Torjäger (10 Tore) und Scorer (2 Assists) an. Als fader Beigeschmack der Partie auf dem Hamburger Kiez bleiben die Verletzungen von Ochs und Jung.Mit Blick auf die nächsten Spieltage kann der geneigte Fan nur hoffen, dass beide wieder schnell fit werden.

Die Eintracht holte aus zehn Spielen insgesamt 16 Punkte. Hochgerechnet auf die gesamte Saison wären das 54 Punkte, was vier Punkte mehr als das ausgegebene Saisonziel wäre (ok, das ist Spielerei, aber das ist mir egal!). Die SGE ist somit die Mannschaft der Stunde. Grund genug, dass die Sport-Redaktion des Zweiten Deutschen Fernsehens mal wieder über die Mainzer Stadtgrenzen in Richtung Frankfurt blickt, und Oka Nikolov die zweifelhafte Ehre zukommen lässt, sich von Wolf-Dieter Poschmann mit sinnlosen Fragen quälen zu lassen.

Abgerundet wurde das Wochenende mit der Auslosung des Achtelfinales im DFB-Pokal, wo die Eintracht kurz vor Weihnachten zu Alemannia Aachen reisen darf. Eine durchaus lösbare Aufgabe für die Eintracht, wenn auch die Aachener den ehemaligen Tabellenführer aus dem Wettbewerb geschossen haben. Oder vielleicht auch gerade deshalb.

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5 Antworten auf Die Mannschaft der Stunde

  1. Jo schrieb am:

    recht haste. Nicht gleich wieder alles schlecht reden. Sondern drübber freuen, wies jetzt aussieht :-) und sicherlich hörts nicht mit Pauli auf.

  2. Sebastian schrieb am:

    Genau. Die SGE muss nur aufpassen, dass Dzeko am Samstag nicht den Wolfsburger Gekas gibt und wieder zwei Tore wie gegen den VfB macht :)

  3. Jo schrieb am:

    Samstag fahr ich ins Stadion. Und bis jetzt hab ich immer nur Siege im Waldstadion gesehen ergo gibts auch Samstag nen Sieg. Dann kann Dzeko noch so viele Tore schießen. Entscheidend ist was hinten rauskommt und da redet der gute Gekas doch sicherlich nen Wort mit.

  4. Sebastian schrieb am:

    Naja, wenn der Gekas mal überhaupt was reden würde ;)

  5. Jens schrieb am:

    Er redet doch… fließend griechisch. ;)

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