Heribert Bruchhagen hatte recht, als er nach dem Spiel gegen den Hamburger SV sagte, die Frankfurter Niederlage sei letztendlich verdient. Dass die stark dezimierte Frankfurter Mannschaft am Ende als Verlierer aus der Imtech-Arena (ja, ja liebe Freunde des geliebten Waldstadions, es geht noch schlimmer!) ging, lag auch daran, dass der Gegner von der Elbe einen Moment der Unaufmerksamkeit in der Frankfurter Hintermannschaft ausnutzte, und das entscheidende Tor erzielte. In diesem einen Momemt waren es dann insbesondere Petkovic und Nikolov, die sich im Sekundenschlaf befanden, sodass der Hamburger Petrcic keine Mühe hatte, das Tor des Tages zu erzielen.
Es wäre jedoch ungerecht Nikolov und Petkovic für die Niederlage verantwortlich zu machen. Beide lieferten sogar ein überwiegend gutes Spiel ab. Es lag vielmehr, bzw. wieder einmal, am ideenlosen Mittelfeld, dass während der gesamten Partie so gut wie kein Aufbauspiel nach vorne stattfand. Die Sperre von Schwegler machte sich von der ersten Minute an bemerkbar und als Alex Meier mit einer Verletzung vom Platz musste, herrschte im Frankfurter Mittelfeld kollektive Ideenlosigkeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Gekas einmal mehr blass blieb. Ein paar mal gelang der Eintracht (natürlich) über die Rechte Seite ein Vorstoß. Die ganz großen Chancen blieben jedoch aus.
Und so bleibt zum Schluß die Erkenntnis, dass Clark anscheinend doch halbwegs gut Fussball spielen kann und man mit Rode ein vielversprechendes Talent im Kader hat. Man kann der Eintracht für die gezeigte Leistung in Hamburg durchaus Respekt aussprechen. Die wenigsten Fans und Beobachter hätten wohl erwartet, dass sich die Mannschaft von Michael Skibbe trotz der vielen Ausfälle so beachtlich schlägt.