Kämpfen und Siegen

Zum Schluss sind dann alle doch irgendwie mit einem blauen Auge davon gekommen. Ioannis Amanatidis, der letztendlich einsichtig wurde, Michael Skibbe, der mehr oder weniger unbeschadet aus der Situation raus gekommen ist und Heribert Bruchhagen, der im Hintergrund die Fäden für die vermeintliche Versöhnung zwischen Trainer und dem auf die Tribüne verbannten Stürmer zog. Ob Amanatidis am Ende wirklich so zur Einsicht gekommen ist, wie es in der offiziellen Pressemitteilung von Eintracht Frankfurt steht, darf man getrost bezweifelen. Die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt, dass er und Skibbe keine Freunde mehr werden. Um so besser ist es jedoch, dass sich beide nun (vorerst) auf ein professionelles Arbeitsverhältnis verständigt haben. Die Eintracht und Ioannis Amanatidis können sich nun also wieder vollkommen auf das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg heute abend konzentrieren. Bei einer ähnlichen Vorstellung wie vergangene Woche in den ersten 45 Minuten gegen Bayer Leverkusen werden die Wolken in Frankfurt noch dunkler als sie es derzeit sind. Entscheidend ist daher das Auftreten der Mannschaft auf dem Platz und ob die Spieler bereit sind, für den ersten Sieg in diesem Jahr zu kämpfen und alles zu geben. Und vielleicht kann dann auch der rehabilitierte Amanatidis über sein erstes Saisontor jubeln.

Mehr zum Auswärtsspiel in Franken gibt es wie immer im aktuellen Eintracht-Podcast, den ich Euch wärmstens ans Herz legen kann. Neben René, Alex und Marvin durfte auch ich diesmal meinen Senf dazu geben. Ob das gut oder schlecht ist dürft Ihr selbst entscheiden. In diesem Sinne: Auswärtssieg!

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