Euphorie. Jetzt!

Nach dem Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf wog sich der eine oder andere bereits in einer Art Aufbruchstimmung. Und das obwohl die Eintracht eigentlich mit drei Punkten die Heimreise an den Main hätte antreten müssen. Wieso und warum es nicht so kam ist allseits bekannt und bedarf keiner weiteren Aufarbeitung. Diese fand in den vergangenen Tagen zu genüge statt. Und überhaupt war es sowieso viel wichtiger Düsseldorf abzuhaken und sich auf das Spiel gegen den FSV aus Bornheim zu konzentrieren. Denn obwohl Fachkreise dem FSV vor der Partie attestierten, in besserer Verfassung als noch im Hinspiel zu sein, konnte eigentlich nur der haushohe Favorit vom Riederwald als Sieger den Rasen verlassen. Und dieser machte dann das, was ihm am Spieltag zuvor nicht gelungen war: Er setze ein deutliches Ausrufezeichen und schoss die Gastmannschaft mit 6:1 aus dem Stadion.

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Euphorie! Nicht.

Sehr geehrte Damen und Herren: Es geht wieder los. Zum einem der aktive Schreibbetrieb in diesem Blog (wobei es dann nicht “es” heißen dürfte sondern “er”) und zum anderen die Aufstiegssaison von Eintracht Frankfurt (hier sollte es dann wohl “sie” heißen, aber das ist jetzt mal vollkommen Schnuppe!). Nach 19 Spielen, die überwiegend mit dem Prädikat “durchschnittlich” beurteilt werden konnten, gibt sich am kommenden Sonntag die andere Eintracht aus Braunschweig die Ehre im Frankfurter Waldstadion. Das Hinspiel war eines der wenigen Glanzlichter der Eintracht in dieser Saison. Im Stadion an der Hamburger Straße fertigten die Frankfurter die gastgebende Eintracht mit 3:0 ab. Doch selbst der hohe Auswärtssieg zauberte den meisten Anhängern nur ein mildes Lächeln ins Gesicht. Nicht, dass er nicht hochverdient gewesen wäre. Aber an jenem Tag standen sich auf dem Braunschweiger Grün zwei Mannschaften gegenüber, die fussballerisch in verschiedenen Welten spielten. Die Eintracht aus Braunschweig ließ die Eintracht aus Frankfurt gewähren und gab sich mit der Rolle des Statisten zufrieden, der im eigenen Haus abgeschossen wird.

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Habemus Verteidiger

Mit der Verpflichtung von Heiko Butscher hat die Eintracht einen großen Schritt nach vorne gemacht. Mit dem Neuzugang vom SC Freiburg könnte die Misere auf der linken Abwehrseite, die seit dem Abgang von Christoph Spycher besteht, beendet werden. Nach den unterdurchschnittlichen Leistungen von Djakpa und Tzavellas wird auf der linken Abwehrseite zukünftig wohl mit Butscher ein gelernter Innenverteidiger, der zudem auch auf der linken Seite spielen kann, gesetzt sein. Butscher bringt zudem die Erfahrung aus 169 Bundesligaspielen mit, auch wenn er in dieser Saison erst acht mal für den SC Freiburg auf dem Rasen stand. Auch wenn Butscher nicht der defensive Heilsbringer ist: Die Frankfurter Abwehr wird durch den Neuzugang (Vertrag bis Juni 2013) an Stabilität gewinnen. Die Zeiten der Stoppfehler und langen Sinnlospässe auf der linken Seite sind vorbei. Hoffentlich. Und wenn Hübner jetzt noch Caio und Tzavellas weg bekommt, dann kann die winterlicher Transferperiode durchaus als erfolgreich bezeichnet werden.

2012. Wie immer.

Es ist vorbei. Eines der schlimmsten Jahre in der Geschichte des Profifussballs bei Eintracht Frankfurt ist nun Geschichte, und das neue Jahr 2012, soll – zumindest in den ersten fünf Monaten – dafür genutzt werden, um die Schmach des unnötigsten Abstieg aller Zeiten endgültig vergessen zu machen. Spätestens am 6. Mai wissen wir dann, ob die Mission “Direkter Wiederaufstieg” den Herren vom Main geglückt ist. Doch in der Tat: Ganz so schlimm, wie es so mancher Anhänger des Vereins des Herzens sieht, steht es um die Eintracht dann doch (noch) nicht. Nach 19 Spieltagen steht der Absteiger auf dem dritten Platz der Tabelle. Einen Punkt hinter Greuther Fürth und auch der verdiente Spitzenreiter aus Düsseldorf ist mit drei Punkten Vorsprung nicht in uneinholbarer Ferne.

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Dein Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder

Geschenke bekommen ist toll und deshalb freut sich bestimmt jedes Kind auf Weihnachten. Schon das Schreiben des Wunschzettels macht eine Menge Spaß. Damit auch bei den Kindern die Wünsche in Erfüllung gehen, deren Eltern nicht soviel Geld haben oder die vielleicht gar keine Eltern mehr haben hat das Frankfurter Kinderbüro vor 16 Jahren die Weihnachtsaktion “Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder” gestartet. Kinder, die in einer solch besonderen Situation leben können einen Wunsch bis 20 € auf eine Wunschkarte schreiben. Diese Karten werden dann an großen Weihnachtsbäumen aufgehängt, die an öffentlichen Orten stehen (siehe Standortliste). Diejenigen, die gerne einen Wunsch erfüllen möchten, nehmen eine Karte, kaufen das Geschenk, packen es ein und hängen die Wunschkarte an das Geschenk. Überall wo ein “Wunschbaum” steht, kann man das Geschenk wieder abgeben. Die Päckchen werden hier im Kinderbüro gesammelt und kurz vor Weihnachten an die Kinder verteilt. In diesem Jahr werden wieder über 3000 Frankfurter Kinder beschenkt werden. Damit die Geschenke die Kinder rechtzeitig erreichen, müssen sie bis spätestens Donnerstag, den 15.12.2011 abgegeben werden.