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Big Points in Sinsheim

Nach dem wichtigen Punkt gegen des SV Werder Bremen am vergangenen Spieltag, trifft die Eintracht nun auf die sympathische und traditionsreiche Werkself Mannschaft aus Sinsheim. Nach zwei Unentschieden aus den ersten beiden Spielen unter Christoph Daum könnte die Eintracht mit dem zweiten Sieg in diesem Jahr einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Frankfurter könnten mit einem Dreier sogar bis auf einen Punkt auf den Gegner in der Tabelle aufschließen und hatten mit 36 Punkten eine gute Ausgangsposition für die noch vier verbleibenden Spiele in dieser Saison. Viel schwerer wiegt jedoch, dass sich die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gleichzeitig selbst die Punkte wegnehmen. Wolfsburg (16.) empfängt zu Hause die punktgleichen Hamburger aus St. Pauli (17.) und der VfB Stuttgart (15.) muss beim zuletzt extrem heimstarken FC Köln antreten.

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Das Gesetz der Serie

Das Unentschieden gegen Werder Bremen war das zweite torlose Spiel der Eintracht in dieser Saison. Das letzte 0:0 gab es Ende Oktober gegen Schalke und folgte auf eine Serie von drei Siegen gegen Nürnberg, Stuttgart und Kaiserslautern. Danach gab es wieder drei Siege (gegen Hamburg, St. Pauli und Wolfsburg). Und weil das Gesetz der Serie scheinbar doch existiert, ist die Nullnummer gegen Bremen die logische Konsequenz.

Quelle: kicker.de

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Fischköppe

Langsam wird es unheimlich. Nachdem das erste Drittel der aktuellen Bundesliga-Saison absolviert ist, befindet sich die Eintracht mit einem Torverhältnis von +9 auf dem umglaublichen vierten Platz. Das Unheimliche daran ist, dass dieser Zustand weder auf Glück noch auf Zufall beruht, sondern aufgrund der Tatsache, dass die Eintracht momentan einfach jeden Gegner an die Wand spielt. Und bis auf das Spiel gegen Schalke verlässt die Eintracht das Spielfeld regelmäßig als Sieger.

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Sieben mal sieben

Seit sieben Spieltagen steht die Eintracht konstant auf dem siebten Tabellenplatz. Nach dem Sieg gegen Bremen zu Beginn der Rückrunde konnte keine andere Mannschaft die Frankfurter von dieser Position verdrängen. Aber auch die Eintracht nutze ihre Chancen nicht, um Anschluss an die Topmannschaften zu halten oder sogar den direkten Konkurrenten Werder Bremen zu überholen. Mit etwas mehr Engagement im Spiel gegen Köln und fünf Minuten ohne Konzentrationsschwächen in Stuttgart könnte die Eintracht noch besser da stehen.

Das ist jedoch alles hypothetisch. Und auch vollkommen egal. Denn spätestens seit dem vergangenen Spieltag sind die Verhältnisse in der Liga wieder hergestellt. Die Bayern sind an der Spitze, Leverkusen ist auf dem besten Weg wieder Vizekusen zu werden und die ersten sechs der Tabelle scheinen die Plätze unter sich auszumachen. Die Zeit der Überraschungen ist vorbei. Mit derzeit 35 Punkten hat die Eintracht vier Punkte weniger als der Siebtplatzierte in der letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt (VfB Stuttgart).

Ich wage die These, dass die Frankfurter in den verbleibenden zehn Spielen mindestens 16 Punkte holen. Damit hätten sie am Ende 51 Punkte auf dem Konto. In der vergangenen Saison hätte das für einen achten Platz gelangt. Und auch diesmal scheint es wieder so zu sein. Heribert Bruchhagen hat einmal mehr Recht behalten. Die Liga ist zementiert. Aber der Zement beginnt zu bröckeln. Langsam. Aber sicher.