Kaisers…who?!
Spätestens seit gestern Abend wissen wir Frankfurter nun auch, dass an der Sache mit dem Pokal und den eigenen Gesetzen irgendetwas dran sein muss. Landauf und landab verbindet man mit dieser Binsenweisheit, dass sich die Goliaths der deutschen Fussballllandschaft bei Pokalspielen vor den vermeintlichen Davids in Acht nehmen sollten, da diese nicht selten das eine oder andere Schwergewicht aus dem Wettbewerb werfen. Im Fall der Frankfurter Eintracht könnte man den Spruch auch so deuten, dass nicht immer die bessere Mannschaft am Ende die Nase vorne hat. Zumindest nicht nach 120 Minuten. Und das ist insofern ärgerlich, weil die Eintracht gestern Abend über weite Strecken das Spiel dominierte. Vor dem gegnerischen Tor fehlte jedoch entweder die zündende Idee oder das notwendige Glück um den Ball hinter die Linie zu bringen. Und am Ende entschied ein Moment der Unaufmerksamkeit über Sieg und Niederlage. Eine Minute vor Schluss. Eine Minute vor der Elfmeter-Lotterie.
