Schlagworte: Frankfurt

Euphorie. Jetzt!

Nach dem Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf wog sich der eine oder andere bereits in einer Art Aufbruchstimmung. Und das obwohl die Eintracht eigentlich mit drei Punkten die Heimreise an den Main hätte antreten müssen. Wieso und warum es nicht so kam ist allseits bekannt und bedarf keiner weiteren Aufarbeitung. Diese fand in den vergangenen Tagen zu genüge statt. Und überhaupt war es sowieso viel wichtiger Düsseldorf abzuhaken und sich auf das Spiel gegen den FSV aus Bornheim zu konzentrieren. Denn obwohl Fachkreise dem FSV vor der Partie attestierten, in besserer Verfassung als noch im Hinspiel zu sein, konnte eigentlich nur der haushohe Favorit vom Riederwald als Sieger den Rasen verlassen. Und dieser machte dann das, was ihm am Spieltag zuvor nicht gelungen war: Er setze ein deutliches Ausrufezeichen und schoss die Gastmannschaft mit 6:1 aus dem Stadion.

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Dein Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder

Geschenke bekommen ist toll und deshalb freut sich bestimmt jedes Kind auf Weihnachten. Schon das Schreiben des Wunschzettels macht eine Menge Spaß. Damit auch bei den Kindern die Wünsche in Erfüllung gehen, deren Eltern nicht soviel Geld haben oder die vielleicht gar keine Eltern mehr haben hat das Frankfurter Kinderbüro vor 16 Jahren die Weihnachtsaktion “Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder” gestartet. Kinder, die in einer solch besonderen Situation leben können einen Wunsch bis 20 € auf eine Wunschkarte schreiben. Diese Karten werden dann an großen Weihnachtsbäumen aufgehängt, die an öffentlichen Orten stehen (siehe Standortliste). Diejenigen, die gerne einen Wunsch erfüllen möchten, nehmen eine Karte, kaufen das Geschenk, packen es ein und hängen die Wunschkarte an das Geschenk. Überall wo ein “Wunschbaum” steht, kann man das Geschenk wieder abgeben. Die Päckchen werden hier im Kinderbüro gesammelt und kurz vor Weihnachten an die Kinder verteilt. In diesem Jahr werden wieder über 3000 Frankfurter Kinder beschenkt werden. Damit die Geschenke die Kinder rechtzeitig erreichen, müssen sie bis spätestens Donnerstag, den 15.12.2011 abgegeben werden.

Voll im Soll

Im Vorfeld des ersten Frankfurter Stadtderbys wurden hohe Erwartungen im Umfeld der Eintracht und des FSV geäußert. Verunsichert durch die durchschnittliche Vorstellung der Eintracht im Spiel zuvor gegen Düsseldorf, und dem Bonus des Underdogs beim FSV, sagten zahlreiche Beobachter einen knappen Ausgang der Partie voraus. Was die über 50.000 Zuschauer, Fans und Fussball-Touristen dann im Stadtwald zu sehen bekamen, bezeichnet man im Allgemeinen als klare Verhältnisse. Der Fussballsportverein aus Bornheim konnte die ersten 15 Minuten dem Deutschen Meister von 1959 noch Paroli bieten. Danach hatte sich die Formation der Eintracht jedoch gefunden und entschied in 23 Minuten das Spiel mit drei Toren vorzeitig. Rode staubte zur Führung ab, Gekas verwandelte einen Elfmeter und Köhler kopierte sein Tor gegen Braunschweig zur verdienten Halbzeitführung. Bis dahin sah man im Waldstadion ein ansehnliches Fussballspiel, bei dem der Gastgeber sichtbar ohne jede Chance war.

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Frankfurt ist Derby

Es ist Derbyzeit. Also jetzt noch nicht. Aber am Sonntag. Dann treffen zum ersten Mal in der Geschichte der Fussball-Bundesliga die Eintracht und der FSV aus Bornheim aufeinander. Das letzte Derby im Ligaalltag liegt schon einige Zeit zurück. Vor genau 17.844 Tagen putzte die Eintracht die Bornheimer mit 4:0. Die Bundesliga in ihrer heutigen Form existierte damals noch nicht. Beide Vereine spielten in der Saison 1961/62 noch in der Oberliga Süd. Von einem Sieg in dieser Höhe kann der geneigte Eintracht-Fan am Riederwald heute wohl nur träumen. Zumindest wenn man die jüngste Vergangenheit der Einracht genauer betrachtet.

Dabei sieht die aktuelle Situation auf den ersten Blick alles andere als besorgniserregend aus. Die Eintracht ist seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen, in der Liga holte sie gegen die Aufstiegskonkurrenten St. Pauli und Düsseldorf jeweils einen Punkt und bei den beiden Siegen, die zu Buche stehen, zeigte die Mannschaft von Armin Veh ansehnlichen Fussball. Warum also Sorgen machen? Weil nicht alles Gold ist, was glänzt! So richtig sieht man der Eintracht nicht an, dass sie unbedingt in den Kreis der Aufsteiger gehören soll. Beim Sieg in Fürth zum Saisonauftakt gab es eine grottenschlechte und eine ziemlich gute Halbzeit. Die drei Punkte in Braunschweig waren eingeplant. Schließlich traf die Mannschaft mit dem höchsten Budget auf einen Aufsteiger aus der 3. Liga. Und zum Pokalspiel gegen den Halleschen FC möchte ich überhaupt nichts mehr schreiben. Das war einfach nur ein fussballerischer Albtraum.

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Der Balkon ist Tradition

Nachdem im Juli 2006 der immer stets gut gelaunte California-Klinsi entschieden hatte, dass der Empfang der Nationalmannschaft nach der WM nicht in Frankfurt sondern auf der “Fanmeile” in Berlin stattfinden sollte, war der eine oder andere Fan doch sehr verwundert. Der Römer galt schließlich Jahrzehnte lang als Wohnzimmer der Nationalelf. Und wie erwartet wurde der Empfang 2006 in Berlin zu einem langweiligen und überdimensionierten Massenauflauf. Das gleiche Bild sah man dann auch 2008 nach dem verlorenen Finale der Europameisterschaft. Das Motto der Stunde lautet also: Qualität statt Quantität!

Dass wir Hessen feiern können, haben wir oft genug bewiesen – zuletzt im September 2009 nach der gewonnen Europameisterschaft der Frauen-Nationalmannschaft. Es wird also höchste Zeit, dass der Empfang der Nationalmannschaft wieder auf dem Römer in Frankfurt stattfindet. Die Internet-Initiative “Der Balkon ist Tradition” sammelt daher Unterschriften um sie im Juli an den DFB zu übergeben. Schließlich ist der WM-Pokal in Frankfurt viel besser aufgehoben, als am Brandenburger Tor. Also, Hessen aller Länder vereinigt Euch, und unterzeichnet unter www.derbalkonisttradition.de um am 12. Juli auf dem Römer feiern zu können.