Schlagworte: Veh

Euphorie. Jetzt!

Nach dem Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf wog sich der eine oder andere bereits in einer Art Aufbruchstimmung. Und das obwohl die Eintracht eigentlich mit drei Punkten die Heimreise an den Main hätte antreten müssen. Wieso und warum es nicht so kam ist allseits bekannt und bedarf keiner weiteren Aufarbeitung. Diese fand in den vergangenen Tagen zu genüge statt. Und überhaupt war es sowieso viel wichtiger Düsseldorf abzuhaken und sich auf das Spiel gegen den FSV aus Bornheim zu konzentrieren. Denn obwohl Fachkreise dem FSV vor der Partie attestierten, in besserer Verfassung als noch im Hinspiel zu sein, konnte eigentlich nur der haushohe Favorit vom Riederwald als Sieger den Rasen verlassen. Und dieser machte dann das, was ihm am Spieltag zuvor nicht gelungen war: Er setze ein deutliches Ausrufezeichen und schoss die Gastmannschaft mit 6:1 aus dem Stadion.

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2012. Wie immer.

Es ist vorbei. Eines der schlimmsten Jahre in der Geschichte des Profifussballs bei Eintracht Frankfurt ist nun Geschichte, und das neue Jahr 2012, soll – zumindest in den ersten fünf Monaten – dafür genutzt werden, um die Schmach des unnötigsten Abstieg aller Zeiten endgültig vergessen zu machen. Spätestens am 6. Mai wissen wir dann, ob die Mission “Direkter Wiederaufstieg” den Herren vom Main geglückt ist. Doch in der Tat: Ganz so schlimm, wie es so mancher Anhänger des Vereins des Herzens sieht, steht es um die Eintracht dann doch (noch) nicht. Nach 19 Spieltagen steht der Absteiger auf dem dritten Platz der Tabelle. Einen Punkt hinter Greuther Fürth und auch der verdiente Spitzenreiter aus Düsseldorf ist mit drei Punkten Vorsprung nicht in uneinholbarer Ferne.

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Glück, Stärke, Dusel

Es lebt sich wohl ganz angenehm, so als Tabellenführer. Das kann der geneigte Eintracht-Fan zumindest deuten, wenn er oder sie gestern den Auftritt von Heribert Bruchhagen im Sport-Flaggschiff “heimspiel!” des Hessischen Rundfunks gesehen hat. Der Vorstandsvorsitzende brachte dann auch gleich noch den Torschützen des Siegtores vom Sonntag mit ins Studio und so war sie fast perfekt, die Frankfurter Aufstiegsidylle. Selbst das Anbiedern von Thomas Berthold brachte Bruchhagen nicht aus der Ruhe, der den Weltmeister von 1990 einfach links liegen ließ, wenn Berthold ansetzte, und Bruchhagen erklären wollte, wie das Scouting und die Finanzierung der Eintracht zukünftig aufgestellt werden muss. Bruchhagen indes nutze die Chance, um wieder einmal darauf hinzuweisen, dass die Eintracht im Deutschen Profifussball eine Spitzenposition inne hätte, wenn das es nicht das Fernsehgeld gäbe, von dem die Eintracht durch den Abstieg jetzt noch weniger bekäme, und die etablierten Vereine immer mehr. Das ist zwar jetzt doof, aber selbst verschuldet.

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Glücklich, aber hochverdient!

Vor der Partie gegen die glorreiche Alemannia aus Aachen waren die Rollen – wie schon so oft in dieser Saison – klar verteilt. Die Eintracht hatte in dieser Saison noch kein einziges Mal zu Hause verloren und die Gäste aus der Kurstadt Aachen konnten auf fremdem Boden bisher noch nicht gewinnen. Beim Blick auf die Tabelle gab es dann auch keinen Grund anzunehmen, dass sich an diesen Sachverhalten etwas ändern wird. Denn die Statisitik wies für die Eintracht ganze 23 Punkte und 28 Tore mehr als bei den Gästen aus. Und so sollte es für die über 38.000 Zuschauer nach der Länderspielpause ein entspanntes Fussballspiel werden, bei dem die Frankfurter sich anschickten, die Tabellenführung zu übernehmen.

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Wenn möglich, nicht wenden!

Heute Abend komplettiert die Eintracht mit Ihrem Spiel Sieg in Aue den 14. Spieltag der aktuellen Unterhaus-Saison. Aue. Nach Paderborn und Ingolstadt ein weiteres Highlight der zweiten Liga. Doch wer aufsteigen will muss auch nach Aue. Zur Not auch montags abends. Die Rollen sind klar verteilt. Die in der Liga noch ungeschlagenen Gäste vom Main gehen als haushoher Favorit auf den Platz, während die Gastgeber aus dem Erzgebirge mit der Außenseiterrolle Vorlieb nehmen müssen. Den drei Siegen von Aue stehen fünf Unentschieden und genauso viele Niederlagen gegenüber. Doch unterschätzen sollte die Eintracht den dreimaligen DDR-Meister nicht. Denn auch wenn die glorreichen Zeiten im Erzgebirge schon lange vorbei sind, war die Mannschaft von Rico Schmitt am neunten Spieltag für eine Überraschung gut, als sie auswärts gegen St. Pauli gewann.

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